Weniger ist mehr: Pflege für die Kleinsten

boep-naturkosmetik-baby-erfahrungsberichtIn den ersten Lebensmonaten raten Experten zu einem sparsamen Umgang mit Pflegeprodukten: Baden nur in klarem Wasser, cremen nur bei wirklich trockener Haut. Aber was, wenn Babys Haut doch einmal Pflege braucht? Und irgendwann reicht auch pures Wasser zur Reinigung einfach nicht mehr aus. Unsere Autorin war deshalb auf der Suche nach der perfekten Pflegeserie für die Kleinsten: sanft, frei von synthetischen Inhaltsstoffen und ohne penetranten Kräutergeruch. Fündig wurde sie bei das bœp – dem babyœlprojekt.

Ich erinnere mich genau an das allererste Mal Babyschwimmen. Wie die nachlässigste aller Rabenmütter fühlte ich mich. Um mich herum nur perfekt ausgestattete Profi-Schwimm-Mamis: Baby-Bademantel, Mini-Fön, Massage-Öl, Bodylotion, Kindershampoos, Wundschutzcremes und vieles mehr wurden nach dem Planschen aufgefahren. Und ich? Ich wickelte den tropfenden Tom in ein dickes Handtuch. Fertig. Viel mehr als Wechselklamotten hatte ich nicht dabei.

So ein Anfängerverhalten entgeht natürlich keiner Vorzeige-Mutter. Und so dauerte es kaum eine Minute, bis mir großzügig Lotions und Öle unter die Nase gehalten wurden. „Hier, kannst du gern benutzen, dein armer Kleiner bekommt doch sonst ganz trockene Haut.“ Mit diesen Worten wedelte die Mami neben mir mit ihrer Cremetube. Bei dem Gedanken an den Geruch wird mich jetzt noch ganz anders: penetranter Kräutergestank, überdeckt von stechendem Parfümgeruch eroberte die gesamte Umkleide – und instinktiv drückte ich das kleine nasse Bündel auf meinem Arm fester an mich.

Nein, ich bin keine Expertin in Sachen Kosmetik. Aber dass Produkte für Babys und Kleinkinder keine Dünste wie eine Öko-Douglas-Filiale aussenden sollten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand. In den ersten Monaten, die Tom auf der Welt war, habe ich probiert, ganz auf Shampoos und Körpercremes zu verzichten. Doch spätestens bei den ersten Breiresten im Babyhaar reichten Wasser und Luft zur Körperhygiene einfach nicht mehr aus. Mein Wunsch damals war es, eine Pflegeserie zu finden, die sich nahtlos an mein Prinzip „so wenig wie möglich“ anschloss – ohne dabei den penetranten Geruch von typischer Naturkosmetik zu verströmen.

Letztes Jahr habe ich endlich eine Serie gefunden, die all diese Kriterien erfüllt. Unter dem süßen Namen das bœp (kurz für: das babyœlprojekt) haben Michaela Hagemann – Ärztin und Mutter – und ihr Bruder Tilman Kreuder eine eigene Linie für die Kleinsten entwickelt: ein Öl, ein Duschgel, ein Shampoo, eine Bodylotion, eine Pflegecreme und eine Wundschutzcreme für den Windelbereich – bei das bœp gibt es alles, was ein Kind in den ersten Lebensjahren braucht.

boep-dematolgoisch-getestetDie Produkte werden in Deutschland hergestellt und entsprechen den strengen Richtlinien für kontrollierte Naturkosmetik. Die wenigen Inhaltsstoffe bewirken genau das, was sie sollen – und sind dabei sanft zur Haut. Verwendet werden nur Bio-Öle. Kräutergestank? Fehlanzeige: Der Duft ist angenehm zurückhaltend, weil er den natürlichen Geruch des Babys nicht überlagert. Sämtliche Produkte sind vegan und tierversuchsfrei. Unabhängige Dermatologen bestätigen die exzellente Hautverträglichkeit der Produkte. Ganz nebenbei sehen die Tuben und Döschen auch noch schlicht und richtig hübsch aus, wie Kosmetikprodukte für Erwachsene. So verwandeln sie unser Bad nicht gleich in ein zweites Kinderzimmer.

Tom ist jetzt über 2 Jahre alt. Und beim Kinderschwimmen ein wahrer Profi. Genau wie seine Mama: Von das bœp gibt es nämlich auch kleine Größen für die Urlaubs- oder Schwimmtasche. Und wenn ich die in der Umkleide verleihe, rümpft niemand erschrocken die Nase.

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